Roadtripping Brazil

0412
2013
Mi
22:43
Tag
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Für 2.000 km entlang der Küste Nordost-Brasiliens brauchte ich gute zwei Monate. Den Rückweg mache ich binnen nur vier Reisetagen innerhalb zwei Wochen. Nach Jeri mache ich noch fünf Tage Stop in Ilha do Guajirú. Auf dem Wasser sind nur noch maximal 40 Kiter und der Wind hackt permanent mit 25 bis 30 Knoten, Tag und Nacht. Genau mein Sweetspot.

In Cumbuco treffe ich nochmal den schüchternen Wikinger Johan und viele neue gute Leute im Rolling Stone Hostel. Den Samstag brechen wir früh ab. Am letzten Abend geht das ganze Hostel auf die Dünen zum Sonnenuntergang. Hier oben ist alles still und friedlich. Unten in Cumbuco wurden letzte Woche wieder zwei Menschen von der Polizei erschossen, diesesmal aber ohne gefesselte Hände.

Der heftigste Reisetag beginnt um fünf Uhr morgens. Zum Bus nach Fortaleza laufen, 1h durch die Rush Hour ins Zentrum. Letztes Jahr wurden hier 3.000 Menschen getötet. Taxi zum Busbahnhof, 4h Bus nach Mossoro, dann nochmal 4h Bus nach Macau. Ich bin immerwieder beeindruckt, wie reibungslos Reisen ohne die Deutsche Bahn funktioniert.

Der Bus rammt beim Überholen beinahe einen entgegenkommenden Laster, entscheidet sich dann aber lieber dafür, drei Autos ins linke Aus zu drängen. Ab Macau organisieren mir die Freunde vom Kiteclub Brasil einen Privattransport nach Guamare. Ich komme eine Stunde zu spät für das letzte Boot nach Galinhos, organisiere mir ein Privatboot und nach nur 14h on the road bin ich zum zweiten Mal auf dieser Reise im Himmel.

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