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Bye bye Boa Vista
Die Zeit auf Boa Vista war gut. Reisen mit Höhen und Tiefen, vielen Überraschungen und wenig Erwartungen. Gute Menschen, gutes Essen, gute Musik. Unsere italienischen Gastgeber im Residencial A Paz laden uns einige Male zum Essen ein. Am letzten Abend rächen wir uns mit einem vier-Gänge-Menü.
Am Ende meiner Reise nach Boa Vista lerne ich noch einige Insassen des ****** RIU Karamboa Camps kennen. Die zahlen für All Inclusive Luxus nur unbedeutend mehr als ich für ** mit Frühstück. Tauschen möchte ich trotzdem nicht. Ich hab weniger Luxus und mehr Spass. Mein Geld wird besser verteilt. [weiterlesen]
Kitesurfen auf Boa Vista
Am vorletzten Tag kommt der Wind wieder. Ich brauch keinen Offshore Wind mehr. Mittags krieg ich eine Fahrt zum RIU Karamboa Hotel im Süden der Bucht von Sal Rei spendiert. Der Wind steht hier nur ca. 30 Grad Side-Offshore an. Ich baue auf und schaue mich um.
Wieder so ein Schlumpfhausen. All inclusive Terrouristen, rotzedichte Banderlträger und zum Beachvolleyball am besten einen Caipi. Sonnenknaller, oben ohne, scheiss auf alles und vor allem das Land und seine Kultur. Ab an die Bar. Ein Wasser bitte, hier ist das Geld. Aber Drinks gibts überall nur mit Banderl, sonst nix. [weiterlesen]
Wandern auf Boa Vista
Die folgenden Tage verlaufen schön ruhig. In einer Beziehung zu ruhig. Nach meinem Board-Off kamen zwei Tage sehr große Wellen. Danach Seit vier Tagen Flaute. Für meinen Hotel-Chef mache ich schnell eine kleine Visitenkarte. Dafür krieg ich den Rest des Urlaubs sein Kiteboard.
Ich geh mal kurz mit dem 19er Assault raus, aber sogar mit dem kann ich nur mit Müh und Not Höhe halten. Einen Tag später kommt der Wind wieder, aber: Kein Witz, in ganz Boa Vista und Sal Rei gibt's kein Benzin mehr. Das wird auch bis Montag so bleiben. Kein Rettungsboot, kein Kiten. [weiterlesen]
Kitesurfen auf den Kapverden
Vom ersten Kitesurfen auf den Kapverden war ich recht enttäuscht. Die Kapverden liegen mitten im Atlantik – also nicht ganz aber doch ein nettes Stück vor der Sahara. Man sollte meinen, der Wind wäre laminar. Ist er aber überhaupt nicht. Er ist extrem böig, jetzt im November ständig von 10 bis 17 Uhr im Sekundentakt wechselnd zwischen 12 und 28 Knoten. Unabhängig, an welcher Küste.
Ein Tauchlehrer am Strand von Estoril hat einen Zodiac für die Recue. Die ist dringend nötig: Maximal 5 Kiter auf 10km, Wind 75 Grad ablandig. Es gibt zwar noch eine kleine vorgelagerte Insel in Windrichtung. Ansonsten lautet der nächste Stop aber Brasilien. [weiterlesen]
Boa Vista Social Club on Tour
Ich lasse mich von zwei Mädels zu einer geführten Tour an den schönsten Strand breitschlagen. Geführte Touren mag ich nicht, denn das bedeutet, daß einer weiss wo's langgeht, das Ziel definiert ist und keine Überrraschungen zu erwarten sind. Alle drei Punkte sind elementare Widersprüche gegen echtes Reisen.
Reisen heisst entdecken. Reisen heisst überrascht werden, positiv und negativ. Reisen heisst: der Weg ist das Ziel. Gerade als mir dieser Gedanke durch den Kopf geht, weiss der Guide, der mit uns hinten am offenen Pickup sitzt offenbar nicht mehr, auf welchem der vielen Feldwege es zum schönsten Strand geht. Ich atme auf. [weiterlesen]
Der Sound der Kapverden
Die Flugzeugtür öffnet sich. Eine Böe heisser Wüstenwind stürmt herein. Die Palmen rascheln vor dem Terminal, der fast schon die Größe einer Tankstelle erreicht. Ein Wasserhahn tropft lange leise neben der Visumsvergabe. Der Beamte hat alle Zeit der Welt. Ein offener Pickup fährt mich quietschend über die holprigen Straßen nach Sal Rei. Der Fahrtwind schreit.
Sal Rei ist ein kleines Dorf mit 2000 Einwohnern. Meine Pension liegt mitten im Ort. Es sieht aus wie klein Hurghada: ein bisschen altes Zentrum, und drumherum massig leerstehende oder nicht zuende gebaute Appartment-Burgen. Alles andere als schön. Der einzige Arbeitgeber auf Boa Vista ist die Bauindustrie. Die boomt. Wer nicht am Bau arbeitet, sitzt in der Sonne. [weiterlesen]
Ich bin reif für die Insel
Die letzten Monate waren mörderisch. Egal, wie oft ich Freunden sagte: "Lebe nicht, um zu arbeiten!": Ich hab's genauso getan. Ich dachte, auf goldene Zeiten folgen stets schlechte. Nun denn, die Weltwirtschaftskrise tobt. Je schwärzer meine Kunden die Zukunft sehen, desto mehr investieren sie in Werbung. Ich mache diese Werbung.
Ich bin seit 10 Jahren Webdesigner, und hab noch nie mehr gearbeitet als dieses Jahr. Ich will nicht so viel. Seit Monaten sag ich mir: wird auch wieder schlechter laufen. Jetzt bin ich reif für die Insel. Ich will nicht mehr auf gute schlechte Zeiten warten. Es wird Zeit, die Welt mal wieder anders zu sehen. Es wird Zeit, auf Reisen zu gehen. [weiterlesen]
