San Francisco: Haight Ashbury & Nightlife

0808
2007
Mi
14:40
Tag
61
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Am Morgen organisiere ich Stays für die nächste Woche. Höchste Zeit, ich breche Donnerstag früh auf. Nach zwei Stunden und 40 Mails ziehe ich los in die Stadt. Mir fehlt noch Haight Ashbury. Mit dem Bus über den Golden Gate Park nach Westen. Wenn man etwas aufpasst, kann man genau sehen, bis wohin San Francisco nach dem großen Erdbeben abbrannte. Direkt dahinter beginnen die buntesten viktorianischen Häuser.

Zuerst ziehe ich durch den Park, gehe ins De Young Museum und die Flower Conservatory. Danach über die Haight Street zum Buena Vista Park. Die Bum-Quote in SF ist generell hoch. In Haight Ashbury sind Normalos fast schon in der Unterzahl. Keine Ahnung, wer in den teuren Häusern wohnt. Es riecht überall nach Gras.

Nach einigen weiteren steilen Hügeln geht’s wieder mit dem Bus in die Stadt. Meine Schwester hatte einen Flug nach San Francisco. Ich treffe sie in ihrem Hotel, wir gehen Sushi essen. Vom ganzen Gelaufe bin ich wieder recht platt, daher lassen wir uns etwas von „Bourne Ultimatum“ berieseln. Also, berieseln ist gut…der Sound knallt mit der Urgewalt eines 100m-Wasserfalls auf unsere Ohren. Ich warte die ganze Zeit auf Taube, die aufspringen und anfangen den Herrn lobzupreisen. Bei 103 dB können Wunder geschehen.

Danach ziehen wir durch einige Kneipen. Heute hat Scott unseren gemeinsamen Schlüssel zur Wohnung. Als ich gegen 22h versuche, den Schlüssel zu entführen ist leider keiner da. Wir gehen in eine kleine Kneipe auf der Polk Street. Der Barkeeper empfiehlt uns lokales Starkbier mit 5,2%. Spaßiger Trunk. Die dritte Runde gibt er uns aus. Warum steht eigentlich in ganz Amerika auf keiner Flasche der Prozentgehalt? Nicht mal der Barkeeper weiß eine Antwort.

Zwecks mangelnder Reaktion auf mein zweites Klingeln gegen Mitternacht ist klar, dass dieser Abend noch etwas dauern wird. Wir fahren wieder mit dem Bus in die Stadt, gehen noch in zwei weitere Kneipen. Gold Dust und ein Irish Pub mit einer Frau, die singt und ausschaut wie ein Mann. Katja ist zum Glück früher müde. Ich schlaf bei ihr im Hotel.

Nächster Morgen. Der Abbruch war genau richtig. Ein Bier mehr, und ich müsste mich von einem Alkoholiker den Berg raufziehen lassen. Mir fallen um kurz vor acht wieder zahlreiche sehr traurige trübe Arbeitstier-Gesichter auf. Mit jedem Höhenmeter wird der Schädel dicker. Ich erreiche japsend und alkoholausschwitzend die Linie 1 und Fahr den Berg rauf zur Franklin Street. Beim zweiten Versuch öffnet mir Bree. Scott kam gestern gar nicht mehr heim. Dieser Tag ist gelaufen. Schlafen, Pause, Tour ab Morgen vorbereiten.

Ganz herzlichen Dank für all die lieben Geburtstagsgrüße, hat mich sehr gefreut!

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One Comment

ma

Hey, darüber freue ich mich: ein Foto von Euch beiden. Wie toll, daß es geklappt hat. Und wieder sind Deine Beschreibungen einfach spitze. Bin heute in Regensburg. S\‘ mou gei! Ma

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