Die Philippinen Kite Odyssee

0211
2011
Mi
15:32
Tag
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Das war ein hartes Jahr. Viel Arbeit, viel rauf und runter, viel passiert. Die Bäume haben die Blätter verloren, der Nebel zieht durch Regensburg und meine Webdesigner-Hände sind chronische Lutschfinger-Eiswürfel. Der letzte Monat war ein Arbeits-Marathon mit einem guten Dutzend abgeschlossenen neuen Websites und genausoviel Stunden Arbeit täglich. Zeit zu reisen.

Ich war dieses Jahr viel unterwegs. Fuerteventura,  Ägypten, Marokko, Dänemark und Rhodos. Aber das war alles kein echtes Reisen. Der Unterschied zwischen Reisen und Urlaub lässt sich vor allem an einer Sache festmachen: Dem Gefühl, an einem Ort wirklich zu sein, sprich: die Länge der Reise. Den Trip selber basteln und auch Tiefdruckgebiete als Teil des Weges annehmen.

Die Philippinen bestehen aus 7000 Inseln und 32.000 km Küstenlinie. 100 Millionen Einwohner sprechen 171 verschiedene Sprachen. Langweile sollte da schwer werden. Die Tickets sind gebucht. Am 10.11.2011 geht’s mit Air China über Peking binnen 25 h nach Manila. Ende September änderte Air China die Gepäckbestimmungen drastisch. Bis dahin wollten sie – mündlich bestätigt – für 15 kg extra Kiteboard und zwei Kites 630 Euro Aufpreis. Der Flug incl. 20kg Gepäck war und ist auf 570 Euro. Jeds sage die nett Fwau an Äh-China Telefohn bis dreisig Kilo kaine Estrakosten. Ich erst glauben wenn eingecheckt, bin zu oft mit dem Kiteboard abgezockt worden. Das Visum ist da, der Flug bestätigt. Die ersten Unterkünfte, Mietwagen und Fähren gebucht.

Der Plan: Manila, Nord Luzon mit dem Auto, durch Reisterrassen bretzeln, die Hänge des Pinatubo surfen. 1000 Inseln, viel Kiten. Uli will den Open Water Diver machen. Mit der Fähre von Manila nach Coron, und weiter nach Palawan zu den unterirdischen Flüssen und Verbrechern im offenen Strafvollzug. Rüber auf die Visayas, Bohol, Sibuyan und wenigstens 50 Strände abkiten.

Werte Kunden, vom 10.11.-9.12. bin ich erstmals seit Jahren definitiv in Urlaub. Das bedeutet: Keinerlei Arbeit. Keine Updates. Keine Notfälle. Keine Emails. Kein Telefon. Keine Beratung. Ich bin regelmäßig online und werde wichtige Sachen an meine Vertretung in Deutschland weiterleiten. Ab dem 10.12. werde ich weiterarbeiten. In dieser Zeit erreichen Sie mich am besten über die Nummer 0941 3816 1740. Ist auch ein Anrufbeantworter dran, den ich regelmäßig abhöre.

Ich schau aus dem Fenster. Feile verschlafen an den letzten Homepages rum. Die Blätter fallen, und ich träum schon mal vor.

strand2
strand3
herbst


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3 Kommentare

  • Dominik schreibt am Dienstag, 15.11.2011 um 18:12 Uhr:

    Eine schöne Einleitung! Erweckt Neugierde so dass ich gleich die nächsten Seiten lese!

  • tommykrebs schreibt am Montag, 16.1.2012 um 21:26 Uhr:

    Ich plane mal so locker für zu viel Geld ein paar Tage Zermatt zu machen. War schon länger nicht mehr da.

  • tommykrebs schreibt am Montag, 16.1.2012 um 21:26 Uhr:

    upps… falscher Tag. :-)

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