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Volcan Irazú

Morgens um sechs hängen die Regenwolken tief über Orosí. Die Auffahrt auf den gut eine Stunde entfernt liegenden 3.432 m hohen Vulkan Irazú scheint ins Wasser zu fallen. Unerwartet reisst dann aber auf dem Weg die dichte Wolkendecke auf. Als wir um acht nach heftig heizen unter den ersten Autos vor dem Tor zum Krater stehen herrscht bestes Kaiserwetter. La Brass Bande vertreibt über den Wolken.

Das Einparken auf dem Vulkan Irazu ist nur rückwärts gestattet. Der letzte Ausbruch war erst 1994, und für 15$ Eintritt darf der sicherheitsbewusste Reisende perfekte Evakuationsvorbereitung erwarten. Am Rande der Caldera finden wir den Idiotie-Gipfel des Costa-Ricanischen Raucher-Rassismus: die Ticos haben den gesamten Vulkan zu rauchfreien Zone erklärt. Ein urkomischer Affront, den wir unmöglich nicht missachten können.

Wir steigen kurz auf den Gipfel auf. Das Atmen fällt schwer. Pazifik und Atlantik sind heute zwar nicht zu sehen, aber 1000 m über den Wolken zu stehen ist auch ein recht erhabenes Gefühl. Ein Nasenbär schnorrt freudig unsere Brotzeit. Dann verschwinden zunächst einzelne Regenwaldinseln in den aufsteigenden Wolken und schließlich gegen elf Uhr auch der Gipfel des Vulkans Irazú.

Die Weiterfahrt nach Norden führt an den Hängen des Vulkans entlang und geht dann nochmals durch die Randgebiete von San Jose. Wieder brauchen wir sehr lange für die Durchquerung. Danach werden die Straßen bis zum Vulkan Poas immer leerer. Nebelschwaden beissen die steilen Vulkanflanken. Es regnet, als wir den letzten Wasserfall von La Paz erreichen. Nach neun Stunden und kommen wir in Fortuna nahe der Laguna Arenal an. Panamericana, km 1.201. Die kitefreie Zeit ist beendet…



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