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La Fortuna: Rien ne vois plus

Die Inuit haben zwar keine 17 Wörter für Schnee, aber die Ticos kennen dafür 21 Wörter für Regen – und eines für Schicksal. In unseren zwei Tagen in La Fortuna sehen wir den Vulkan Arenal ob zweitägigem Dauerregen exakt bis Höhenmeter 20. Triefende Schlamm-Monster kehren von Wanderungen heim.

Die Anzahl der fünf-Sterne-Resorts wird nur noch überboten von den Getränkepreisen. Sechs US Dollar für eine Büchse Bier ist selbst im teuren Costa Rica ein Spitzenwert. Es gibt nichts, was es hier nicht gibt: Rafting, Zipline, Hotpool, Night hike, reiten, Mountainbike, Quadtouren und natürlich Vulkanbesteigung.

Erschlagen von den Möglichkeiten gehen wir einfach nur aus. Hamburg gibt wie immer Vollgas bis sechs Uhr Morgens. Ich schreibe ab zwei in unserem netten „Gringo Petes“ Hostel.

Bisher erachtete ich alkoholinspieriertes Bloggen eigentlich nicht als Extremsportart. Mein Laptop belehrt mich mit seinen leider nur zu 75% vollendetem Backflip aus dem oberen Bunkbed eines besseren. Es ist ein Hochrisikosport.

Das Display ist tot. Rien ne vois plus. Noch in der Nacht versuche ich Samsung zu kontaktieren und trage mich mit dem Gedanken, die Condor Mistfliegen mit dem Einfliegen eines Ersatzdisplays zu beauftragen.

Auf meiner Weltreise verreckte mein Auto endgültig in einem Kaff namens Cardwell. Heute mein Laptop in La Fortuna. Wird sicher einige Zeit weder Bilder noch Arbeit geben. Danke für die Passwörter, Daniel!



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