Mo
21:23
Tag
2005
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Bye bye, Bayern!

Oans sog i eich: Da Jason daad se dascheissn, wenna wissn darad, auf wöiche Fliaga etz sei Bourne-Fuimdln laffa. Mia hocka im Bomber vo Minga auf Auckland. Vorm Stoart der Qatar-Airways Maschin gibts erst amoi a Gebets-Ansong auf Farsi. Wos meina de? „Herrgott, lass mei Hend niad zittan!“? Es gibt koa Ibasetzung, owa’s fialt se iangdweia komisch o.

Uli denkt se des anscheinads a. Se schloft no vorm Liftoff ei und wacht a bis Qatar nea amoi kuaz fia an romantischn Fuim af. Dabei is da Fluag doch so spannand! Seit Zwoadausndundoans moant ja wenigstns de naive Höiftn da Menschheit, dass’d Araber de bestn Pilotn ham. Zumindast recht zuisicha soins sa.

Unsana kead ned zu dena. Erst vafoita an Tower in Minga, und iwa wuifui Woiknkratza mia speeda no weg’gflong san, des mechad i goa ned wissn. An da Deckn laft Bloomberg TV und im Inseat-Entateinment da amerikanische Supa-Agent Jason Bourne. Schiache Wöid, owa wos wui ma scho macha? De deppadn rechtn Hohlkepf im Ostn tarna se etz a scho mit Iros. Muss ma hoid sei Schubladln a bissi gressana zimman in da Zukunft. Wenigstns as Omdessn is Hendl halal. Halleluja!

Da Ölboom macht manche totalitäre Staaten a bissi gressnwahsinnig. A Insl mit 100 auf 60 Kilometa braucht anfach koa eigene Airline. Da Fliaga is niad amoi hoibads voi. I leg mi quera iba vier Sitz hera, owa ko niad oaschlofa. Agoraphobie, fuizfui Platz, zefix! Da Vordamann vaiabt mit seina Lehn a koan einzing terroristischn Anschlag auf mei Kniescheim, und die Saftschubsn foad ma a ned im fünf-Minutn-Takt mit iam Wagerl übad Haxn. Da föid ma wos. I pack opisst die zornign Vegl aus und schiass a poar Heisln zam. Bam Oida!

Mia landn mittn in da Nacht in Qatar. Komisch. So fui Woiknkratza leichtn im Dunkln. Des mit da Zuisichaheit von’d Araber eane Pilotn is woi a nea a Legend. Zumindast schiassns koa Eingtor. Raus ausm Fliaga, rein ind Kühlbox und ab durch unbewachte und wuid piepsnde Sichaheitschecks. Ibe in an nextn  Fliaga af Melbourne und o geht’s. Weng derbe Turbulenzen iba Indien furzen fui Passagier wia deppad. Oder andersrum, woass I ned. 14h speeda Landung in Melbourne und a bissi Heia. Bye bye, Bayern!



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2 Kommentare zu “ Bye bye, Bayern! ”

Als wir (du und ich) unsere Weltreise gemacht haben war OZ schon sehr teuer. Dank unserem Euro dürfte sich das nun in Super-teuer geändert haben. Als ich da war kostete 1 OZ $ 0,50€ und 1 NZ $ sagenhafte 0,39€.

Viel Spaß und wenn du hin und wieder in Hochdeutsch schreibst lese ich auch alles was du so von dir gibst.

Kommentar von TommyKrebs am 4.12.2012

Ganz vui Spass am andern Ende da Welt! bayrisch is anstrengend zu lesen, aber geil!

Schene Griaß vo Ba“i“ern!

Kommentar von Dominik am 5.12.2012

Du hast was zu sagen? Dann schreib!

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