Zahlweise im Betreff Email-Bestätigung

0608
2013
Di
13:33
Tag
2251
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Wenn Sie die Zahlweise einer Bestellung im Betreff der Bestellbestätigungs-E-Mail an den Kunden einfügen wollen, so ist in Gambio GX2 oder XT-Commerce / XT-Modified nur eine kleine Änderung am Mailscript nötig. Öffnen Sie die Datei /send_order.php. Suchen sie nach folgendem Code:

$order_subject = str_replace('{$firstname}', $order->customer['firstname'], $order_subject);

Fügen Sie danach ein: (mehr …)

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WordPress Kategorie umziehen

1605
2013
Do
11:07
Tag
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Im Webdesigner-Alltag gibt es immer wieder mal kleine Sachen, die unerwartet Ewigkeiten dauern. Heute wollte ein Kunde eine Kategorie seines Blogs umbennen. Auch der Permalink / Slug der Kategorie sollte sich ändern. Gleichzeitig durften keine in Google angezeigten oder von externen Seiten aus verlinkten alte URLs einen Fehler 404 – Seite nicht gefunden produzieren. „Da machen wir ganz einfach einen mod rewrite, fertig“, dachte ich.

Das Problem: Die WordPress-internen Rewrite Rules interferieren mit fast allen Möglichkeiten, einen Ordner mittels Mod Rewrite umzuleiten. Erst nach zwei Stunden Suche im www und zahlreichen vergeblichen Tests hatte ich die Lösung. Fügt bei aktivierten Permalinks einfach in eure .htaccess die untige Zeile 5 ein.  (mehr …)

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kategorien umziehen

Always almost windy @ Gökova

1305
2013
Mo
7:07
Tag
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Die Türkei ist für Deutsche in Zeiten NSU und einem mal wieder deutlich zutage tretenden Rechtsdrall von Polizei und Innenministerien ein Krisengebiet. Am Flughafen spricht uns die deutsche Reiseleiterin auf Englisch an. Erst im Bus vor kleiner Runde wechselt sie auf leises Deutsch.

Wir probieren erfolglos das gleiche. Aber selbst in Touristen-Zentren sprechen Türken weniger Englisch als Thais am Rande vom goldenen Dreieck. Ich am Flughafen „Surfboard: where?“. Türke zeigt zum Gepäckband. Kommt natürlich ganz woanders raus, „Surfboard“ ist einfach zu multilingual. (mehr …)

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Konzerte in Regensburg

2204
2013
Mo
0:27
Tag
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Sagts amal liebe Leut, warum san eigentlich Konzerte in Regensburg stets so unendlich langweilig und fad? Liegt des jetz nur daran, dass I grad so an depperten Artikel auf Zeit-online glesen hab, der behauptet, dass wir (zumindest no im Schädel) jungen Leut gegen den Meinungs-Tsunami der 50+jährigen einfach gar nix mehr zum song ham?

Oder san die Konzerte in Regensburg einfach nur Scheisse? Alte Mälze: Seit 15 Jahren is as Booking konservativer ois die Haltung der CSU zur Homoehe. Donauarena? Ja, klar, mei Tinnitus steht auf Endlos-Hall, mei Schedl auf G’nackstarre und irgendwie a nur ansatzwei des G’fui zu ham, bei am Konzert wirklich DABEI g’wesn zu sein – war mir scho immer total z’wieder. (mehr …)

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Das Hotel im Zentrum von Wien

1704
2013
Mi
20:25
Tag
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Wir sind mal wieder ein paar Tage in Wien. Freunde treffen und Kultur in allen Breiten geniessen. Wir wohnen mitten im Zentrum von Wien, Hotel Capri, genau zwischen Prater und Donaukanal. Parkplätze bietet das Hotel für die Gäste im Innenhof an, die Ubahnstation Nestroyplatz liegt direkt vor der Haustür. Das Personal ist spitze, sehr zuvorkommend aber nicht aufdringlich.

Auf dem großen Zimmer warten Sekt und Bonbons, der Balkon geht zum ruhigen Innenhof. Das Zimmer im Hotel im Zentrum von Wien ist sehr gut ausgestattet: Flachbildschirm, kostenloses WLAN, Schreibtisch, Kühlschrank, grosser Kleiderschrank mit Safe,  gemütlicher Sitzecke, Kingsize Bett und helles Bad mit Walk in Dusche. Wir brechen gleich auf. (mehr …)

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Individuelle Footer für Kategorien

0904
2013
Di
5:21
Tag
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Sie suchen nach einer Möglichkeit, in Gambio GX2 individuelle Footer-Texte je nach aktueller Kategorie anzuzeigen? Warum sollte man das tun? Die Footer-Texte lassen sich hervorragend zur Steigerung der Keyworddichte verwenden, ohne dem Kunden noch vor den Artikeln einen langen Text zuzumuten. Gambio kann von Haus aus allerdings nur einen seitenweit gleichbleibenden Footer anzeigen.

Mit der untigen kleinen ff-webdesigner Modifiation an einer einzigen Gambio GX2 Shop-Datei können Sie für jede einzelne Kategorie eine bestimmte Seite aus dem Content-Manager anzeigen. Die aktuelle URL bestimmt hierbei, welcher Footer angezeigt werden soll. (mehr …)

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Drachentöter / Banderl-Träger

0504
2013
Fr
21:03
Tag
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Seit dem letzten Besuch in Ägypten hat sich einiges geändert. In meinem Lieblingshotel gibt’s jetzt Handschellen. Noch an der Rezeption werden unsere Hände mit einem roten Plastikband dekoriert. Bei knapp 30° ist dieses Depperlband unversteckbar. Weisse Haut alleine reicht nicht. Sollte das die Rache für die gelben Sterne unserer Großväter sein?

„Na und?“ denkt der eine. Für mich ist das eine Katastrophe. Ich bin jetzt als Reise-Gockel – nicht bio – gebrandmarkt. Und zwar aus dem Grand Resort. Wo man ohne Depperlband einstmals gute Aussichten beim Handeln hatte, verfügt jetzt jeder Taxifahrer über das ultimative K.O.-Argument: 5-Sterne-Gockel sind zum rupfen da. Egal wie günstig das Hotel gerade ist. (mehr …)

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Das Beste zum Schluss: Skyline-Kiting!

0403
2013
Mo
22:36
Tag
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In unseren drei Monaten in Neuseeland haben wir uns nichts geschenkt, sparsam gelebt und auf kaum was verzichtet. Die 50 % Teuerung seit 2008 konnten wir ganz gut durch mehr campen und weniger Restaurants ausgleichen. Gutes Leben, knapp 14.000 km Mietwagen und einige Adrenalinspässe kosten uns am Ende 1.800 € pro Person und Monat plus 1.000 € für den Flug.

Für einen der drei letzten Tage in Auckland gönnen wir uns puren Luxus. Das SkyCity Hotel liegt direkt am Fuss des Skytowers mitten im Zentrum von Auckland. Riesen Zimmer weit oben, noch größere Betten, neueste Kinofilme on demand. Ein Koreanisches Barbecue am Tisch mit 50 Feinheiten. Wir geniessen bis zum Gehirnversagen – und dann noch weiter. (mehr …)

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Coromandel

0103
2013
Fr
23:17
Tag
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Der erste Stop auf Coromandel ist ein Reinfall. Eigentlich sollte die Tour durch die Waihi Goldmine gratis sein. Aber das Angebot wurde vor fünf Jahren eingestellt. Um jedoch zu hören, wie unschädlich Quecksilber für die lokalen Biotope ist, sind wir nicht bereit auf einmal doppelt 28 $ zu löhnen und fahren zur „historic gold mining site“ von Waitekauri.

Das Wort „historic“ ist in Neuseeland ca. dreieinhalb mal so trendy wie bei uns „bio“ anno 1992. Wenn hier ein Furz länger als zehn  Sekunden stinkt, nennt man ihn „historic“. Unsere Goldmine stammt doch glatt aus 1987, wie wir nach 20 km Anfahrt beeindruckt lesen. Die zwei verbleibenden Stahlbeton-Fundamente auf einer abgelegenen Kuhweide zählen wir definitiv zu den erleuchtenden historischen Highlights dieser Reise. (mehr …)

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Bay Of Plenty Bed Bugs

2802
2013
Do
2:46
Tag
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Kaum sind wir um das East Cape herum, klart das Wetter wieder auf. Die Bay Of Plenty ist uraltes Maori Kulturland. Hier landeten irgendwann zwischen 700 und 1400 die ersten Kanus der Vorfahren aus dem Pazifik. Auch wir landen hier. Es sind die letzten Tage einer großen Reise. Auch diese endet, wie gute Reisen enden sollen: Wir sind reif für einen Urlaub.

In einem Hostel in Opotiki fange ich mir Bed Bugs ein. Bed Bugs sind mit Abstand die schlimmste Reiseplage. Weder die Weiss-Schwarz geringelten Riesenmoskitos von Fiji noch die Sandfliegen-Wolken vor dem Milford Sound haben auch nur ansatzweise das gleiche Potential, dich in einen wandelnden Haufen blutiges Hackfleisch zu verwandeln. (mehr …)

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Eastcoast, baby!

2502
2013
Mo
2:44
Tag
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Ab Wellington fahren wir jeden Tag mehrere hundert Kilometer. Auch Landstraßen sind in Neuseelands etwas anders: wenn dich keine Kurve bremst, hebst du garantiert an der nächsten Bodenwelle ab. Teil eins des Trips geht bis ins Art Deco von Napier. Nach fünf Stunden Fahrt bläst der Wind noch etwas über derben Shorebreak, daher muss die Architektur warten.

Am Abend spielt der Rest der Bee Gees im nahgelegenen Stadion – vermutlich auch „Staying alive“. Um Mitternacht schwanken jedenfalls die greisen Fans besoffen in den Dorm. Eine Oma schüttet erst Wein über mich, dann schnarcht sie die ganze Nacht unterbrochen von besorgniserregend langen Atemaussetzern. Die letzten zwei Dormbetten Napiers bringen uns auch kaum Schlaf. (mehr …)

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Der Raketen-Kiter von Wellington

2302
2013
Sa
3:14
Tag
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Die Tierversuche zur bemannten Raumfahrt brachten der NASA in den Sechzigern vor allem eine bahnbrechende Erkenntnis: Hunde leben kurz. Um genau zu sein: zu kurz für den interstellaren Raumflug. Daher sucht die NASA jetzt nach geeigneten menschlichen Versuchsobjekten für eine längerfristige Anstellung.

Die Jobausschreibung fordert eine ausgeprägte Sprungkraft und verspricht exzessiven Möglichkeiten zur inneren Kontemplation sowie wenig Pinkelpausen. Ist nicht jedermanns Ding, daher blieben die Bewerbungen bisher deutlich hinter den Erwartungen der NASA zurück. Es geht das Gerücht um, erste Versuchsobjekte wären bereits entführt worden. (mehr …)

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Reisen in Kreisen

1902
2013
Di
22:10
Tag
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Auf dem Queen Charlotte Track haben wir unsere sechs Wochen auf der Südinsel Neuseelands begonnen. Hier werden wir sie beenden. Tutukaka lahmt am Fuss. Die Bremse kreischt immer schlimmer und fordert eine baldige Reparatur. Doch die letzten kurvigen 60 km bis raus auf die äussersten Schotterpisten der Marlborough Sounds schafft er noch.

Die letzte Wanderung führt uns auf den höchsten Gipfel der Sounds. Mit 1203 m ist Mount Stokes nicht besonders hoch. Doch die Wanderung beginnt nahe am Meer, und der Pfad gehört eindutig zu den härteren. Er beginnt steil durch den Dschungel, wird steiler und führt permanent bis zum Gipfel ansteigend über grobe Felsen, Wurzeln und umgestürzte Kauris. (mehr …)

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Null in Nelson

1802
2013
Mo
13:22
Tag
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Reisen ist Leben. Es ist das Leben, das ich gewählt habe. Manche Freunde nannten es Flucht, andere verstehen nicht, dass ich diesen Traum Leben nenne. Jeder wählt das Leben, das er für richtig hält. Manche folgen einem guten Plan, und einige wenige vollenden ihn. Ich hab gerade den Traum irgendwo auf der Reise verloren.

Wir verordnen uns einige Tage Ruhe in Nelson, der Toskana Neuseelands. Die Kites am Beach zeichnen meine Laune: es fehlt der Wind im Segel. Ich kann vor lauter Schönheit kaum mehr die Augen offen halten. Mein Ohren können keine unglaublichen Geschichten mehr hören. Oder einfach ganz kurz: blind, taub und stumm sind ganz üble Reisegefährten. (mehr …)

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Golden Bay

1502
2013
Fr
23:17
Tag
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Die Golden Bay liegt ganz im Nordwesten der Südinsel Neuseelands. In diesem Hippiezentrum ticken die Uhren ganz anders. Die Häuser sind bunt, die Menschen gelassen und / oder nackig. Das Meer läuft unendlich flach am Strand aus, so flach, dass man es bei Ebbe nicht mal mehr am Horizont sieht. Fischreiher stelzen durchs Watt.

In der Nähe von Takaka spucken die größten Süsswasserquellen Australasiens pro Sekunde 14 m³ kristallklares Wasser aus dem karstigen Grund. Schafweiden und Straßen sind selten durch Zäune getrennt. Wir fahren ans letzte Eck Neuseelands, dem Farewell Spit. Eine 50 km lange Sandbank streckt sich ins Meer. (mehr …)

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Abel Tasman Coastal Walk

1302
2013
Mi
7:51
Tag
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Der Abel Tasman National Park ist Neuseelands kleinster, aber am meisten besuchte der insgesamt 14 Nationalparks. Der Abel Tasman Coastal Walk ist einer der Great Walks und führt über 53 km von Marahau bis zur Wainui Bay. In unterschiedlichen Höhen läuft er meist entlang der Küstenlinie. Einige Abzweigungen gehen zu entlegenen Buchten oder in das Innere des Nationalparks.

Normalerweise braucht man drei bis fünf Tage für diesen Track. Übernachten kann man entweder in DOC Hütten oder auf Zeltplätzen. Frank fährt mich mit dem Auto zum Startpunkt in Marahau – und schon gibt es kein zurück mehr. Die erste Nacht werde ich in der Hütte in der Bark Bay übernachten, es liegen heute 23 km vor mir. Der erste Tag ist anstrengend und verregnet. Es ist ungewohnt, alleine zu wandern. (mehr …)

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Gletschersterben in Neuseeland

1102
2013
Mo
23:44
Tag
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In den deutschen Nachrichten hört man immer nur, dass die Neuseeländischen Gletscher einige der weltweit wenigen noch wachsenden Gletscher sind. Generell ist das richtig, aber eben nur selten. Spät abends kommen wir in Franz Josef an und checken im YHA ein. Für den nächsten Tag haben wir einen ganztägigen Trip auf dem Fox Glacier gebucht.

Am frühen Morgen geht es mit dem Bus an den Gletscherbruch. Man sieht den Fox Glacier nicht. Binnen einem Jahr hat sich der Gletscherbruch um ganze 400 Meter um’s Eck zurückgezogen. Wieviel es seit meinem letzten Besuch vor fünf Jahren war, traue ich mich nicht fragen. Der Guide witzelt als erstes darüber, dass er bald einen neuen Job braucht. (mehr …)

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Lake Wanaka & Rob Roy Track

0602
2013
Mi
23:46
Tag
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Lake Wanaka ist ein Hotspot des Kitens auf der Südinsel. Direkt südlich an den Mt. Aspiring Nationalpark angrenzend ist der mal wieder fehlende Wind ertragbar. Meine Erkältung hält an, der Bewegungsdrang genauso. Wir fahren 50 km nach Norden über Schotterpisten voller Schafherden bis an den letzten Parkplatz im Nationalpark.

Der Rob Roy Track führt steil bergauf in der Schlucht eines Gletscherflusses. Das letzte Mal musste ich mit Georg und Arnulf hier passen – mein rechtes Knie war vom Abel Tasman Track ziemlich hinüber. Diesesmal dauert der Aufstieg über einige Felsrutsche lang, aber ist machbar. Oben angekommen hört die Lunge auf zu stechen. Dutzende Wasserfälle, Pusteblumen und der weisse Gletscherrand brennen in den Augen. (mehr …)

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Mount Cook & Buscot Station

0502
2013
Di
5:48
Tag
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Ein Donnern rollt vom Sefton Gletscher über Mount Cook Village hinweg. Auf 2300 m sehen wir eine große Lawine abgehen. Nach fast zwei Wochen Sonnenschein und Temperaturen von teilweise über 30° in Neuseeland ist das kein Wunder. Am späten Nachmittag geht eine weitere Lawine ab, die wir aber nur hören.

Jede Reise ist anders. Ich war schon beim Mount Cook, aber gesehen habe ich ihn nicht. Der Hooker Valley Track führt über große Hängebrücken und reissende Gletscherflüsse bis zum Hooker Lake vor dem Mount Cook. Heute ist nochmal Kaiserwetter. Blaues Gletschereis treibt im weissen Wasser. Kalter Wind kommt vom Gletscher, am späten Nachmittag ziehen Wolken auf. (mehr …)

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Der Himmel liegt vor dem Paradies!

0202
2013
Sa
23:49
Tag
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„Paradise – 37 km“, sagt das Schild hinter Glenorchy ganz bescheiden. Ein paar Kilometer Staubpiste durch unglaublich schönes weites Farmland vor dem Mount Aspiring Nationalpark und schon ist man dort. Zuerst muss man natürlich den Jordan überqueren. Kein Problem, zu dieser Jahreszeit ist sein über die Piste führendes Flussbett trocken.

Die nächsten zwei Flussdurchquerungen sind auch ohne Jeep machbar. Aber die vierte weist mit guten 30 cm Wassertiefe und großen Steinen Tutukaka dann doch in seine Grenzen. Das Paradies steht offensichtlich nur Vierrad-Fahrzeugen offen. Tolle Werbeidee für BMW, aber sicher ob der bis dato auf sich genommenen Unannehmlichkeiten eine herbe Enttäuschung für religiöse Extremisten jedweder Couleur. (mehr …)

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Der Hatsch @ Routeburn Track

0102
2013
Fr
23:18
Tag
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Was den Muslimen der Hadsch nach Mekka ist, ist den Wandervögeln der Hatsch auf einem der zehn Great Walks Neuseelands. Die Begeisterung mancher Reisender nimmt teilweise religiöse Züge an: leuchtende Augen, katatonisches Sabbern oder Sex mit fünf Tagen lang getragenen Wandersocken.

Heute sind wir auf dem Routeburn Track unterwegs, einem der Zehn Great Walks Neuseelands. Der Routeburn Track ist nur 32 km lang, überwindet aber einen sehr langen Gebirgszug. Mit dem Auto fährt man vom einen an das andere Ende des Routeburn Tracks über 350 km. Der Bus kostet knapp 200 $, das Stoppen dauert wenigstens eineinhalb Tage, und doppelt hatschen wollen wir auch nicht. (mehr …)

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Der Queenstown Kneipen-Kriech

3001
2013
Mi
7:17
Tag
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Keiner von uns war jemals auf einem Kneipen-Kriech dabei. Kneipen-Kriechs waren uns stets mehr als suspekt. Was sollte man da schon erleben? Menschen, die meinen, das Leben könne unmöglich aus mehr bestehen ausser dem Ruf nach dem nächsten Bier. Doch die Wahrheit ist noch viel schlimmer…

Ich freue mich, denn über die eigenen Irrtümer lästert es sich immer am besten. Nachdem wir zwei Monate ziemlich solitär zu zweit und oft durch die einsamsten Gebiete Neuseelands reisten ohne groß zu sozialisieren, hielt ich es ernsthaft für eine gute Idee, dieses Angebot wahrzunehmen: Big Night Out Queenstown: The Pub Crawl. (mehr …)

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Fjordland Trecking

2701
2013
So
23:06
Tag
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Auf dem Weg von Invercargill nach Te Anau machen wir einen kleinen Abstecher ins südliche Fjordland. Über die wunderbar staubige Borland Road kann man bis zu 50 km an den Südarm des Lake Manapouri fahren. Weiter ins Fjordland kommt man nirgends mit dem Auto.

Nach 30 km grober Schotterpiste steigen wir aus und über einen steilen Pfad rauf auf die Mount Burns Tops. Kristallklare Bergseen leuchten zwischen goldenem Tussockgras in strahlender Sonne. Seit Tagen herrscht endlich der Sommer in Neuseeland. Sogar hier in den Fjords mit bis zu 7 m Regen im Jahr haben wir nur Kaiserwetter. Bei Temperaturen um die 30° wird jede kleine Bergwanderung zum schweisstreibenden Extremsport. (mehr …)

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Oamaru, Dunedin & Catlins

2301
2013
Mi
23:56
Tag
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Oamaru ist berühmt für seine Pinguin-Kolonien. Da selbige jedoch keine Lust auf Zwangsprostitution mehr verspüren, dezimieren sie sich. Der einzige blaue Pinguin, den wir sehen, beging im Gras neben dem Hafen Selbstmord. Die Störung der Heimkehr der lebendigen Pinguine vom Meer am Abend verweigern wir aus moralischen Gründen.

Dunedin ist die älteste Stadt Neuseelands, wenngleich sich wenigstens drei um diesen Titel streiten. In den bis zu 200 Jahren alten schwarz-weissen Steingebäuden gibt ein Geschäft nach dem anderen auf. 50 % Leerstand werden ergänzt von 25 % Galerien und Second-Hand Shops. Der Rest besteht scheinbar nur aus leeren Kneipen und Restaurants. (mehr …)

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Über den Canterbury Plains

2001
2013
So
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Tag
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Die Sonne geht erst Stunden nach unserer Abfahrt in Christchurch auf. Mitten in den Canterbury Plains, dem ältesten Farmland Neuseelands, helfen wir beim Aufblasen der bunten Hülle eines Heissluftballons. Zwei Motor-Ventilatoren und der Brenner machen einen Höllenlärm. Dann geht alles schnell. Wir klettern in den Korb und steigen langsam in die Luft.Stille.

Ab und zu zischt Grisu. Die Sonne geht auf und wirft lange Schatten hinter den Baumreihen. In der Ferne erheben sich die Neuseeländischen Alpen. Wir haben Glück. Laut Captain ist das der beste Tag seit langem. Für uns in den letzten sechs Wochen auf jeden Fall die mit Abstand weiteste Sicht. Ein Schaf blökt. Eine Kuh beschwert sich. Ein Hase flüchtet vor unserem Schatten. Stille. (mehr …)

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