Sweet as … Neuseeland!

2801
2008
Mo
21:07
Tag
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Der Überflug von Christchurch nach Auckland geht reibungslos. Ich nehm den Bus und checke für meinen letzten Tag in Neuseeland nochmal im Yaping House ein. Nach einem Kilometer laufen mit 40kg Gepäck bin ich ziemlich hinüber. Kaum angekommen lauf ich endlich mal wieder frontal in einen richtig guten Menschen rein.

Das macht meinen letzten Tag in Neuseeland sehr schön. Indisch essen gehen, ein Nachmittag am Strand. Kein Wind, aber ist egal mit den richtigen Menschen. Am Abend ein schöne Flasche Wein. Alles ist ganz ruhig. Vom Mount Eden schau ich auf Aucklands funkelnde Lichter herab. Ich bin genau richtig, hier und jetzt. Deswegen kann ich weitergehen.

Die Abreise nach Sydney Tags darauf ist sehr stressig. 1km mit vollem Gepäck zum Bus. Der kommt dann nicht, hatte das Ticket schon bezahlt. Zum Glück hält ein Shuttle an, das mich mit Vollgas zum Airport bringt. Ich komme 50 Minuten vor dem Abflug an.

Die Schlange am Check-In ist lang. Endlich vorne fragt der gute Mann: „Wo ist ihr Visum für Australien?“ -„Wie bitte?“ Mit Kettcars Worten: Mir hat keiner was gesagt. Nach 15 Minuten ist klar: elektronisch erledigt worden von meinem Reisebüro. Allerdings mit der falschen Passnummer.

Spurten zum Schalter für die Ausreisegebühr. Dann das Kiteboard am anderen Ende des Flughafens abliefern. Erfreulich: die Qantas Website sagte 80 AUS$ extra, die Hotline 20$. Der Check-In Mann wollte gar nix. Sicherheitscheck. Man hält mich für nen Bombenleger, weswegen mein Rucksack einer peinlichen Spektrometer-Untersuchung unterzogen wird. Dann endlich: sitzen. Mein Flieger geht in 15 Minuten. Schnell noch ein paar Zeilen.

Ich wollte seit über zehn Jahren nach Neuseeland kommen. Lange unerfüllte Wünsche bedeuten hohe Erwartungen. Die hatte ich auch. Doch die Realität in Neuseeland war meistens noch besser, mal von ein paar überlaufenen „Must Do’s“ abgesehen.

Meine Highlights in Neuseeland: Sandboarding auf Monsterdünen, Cape Reinga und 155km/h am Ninety-Mile Beach. Schwimmen mit Delphinen in der Bay of Islands. Der Tongariro Crossing und Besteigung des Mount Taranaki / Egmont. Der Abel Tasman Coastal Trek. Eine wilde Studentenparty in New Plymouth. Kitesurfen in Nelson, Lake Te Anau, Glenorchy, Invercargill, Christchurch und im Milford Sound. Die Seelöwen in den Catlins. Grade 5 Helirafting in den neuseeländischen Alpen und die Besteigung des Fox Glaciers.

Irgendwas vergessen? Ja. Die ganzen guten Menschen, bei denen es sich lohnt, das Maul mal aufzumachen. Und selbst die anderen, bei denen ich es mir hätte sparen können. Nix passiert umsonst.

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