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Rhodos zum Zweiten

Sotos braucht meine Dienste als Webdesigner für seine Kitesurf-Schule in Griechenland. Wir brechen aus dem erbärmlichsten deutschen Sommer aller Zeiten auf nach Rhodos. Starker Wind begrüßt uns am Flughafen. Nach kurzem Transfer kommen wir am Hotel Delfini in Fanes an. 
 
Schon vor drei Monaten hat uns das Hotel auf der Durchreise gefallen, aber erst wenn man hier mal eine Woche bleibt, merkt man was wirklich alles passt: Ein grüner Garten voller Kunstwerke. Blumen blühen schwankend im Wind. Schmetterlinge und Vögel fliegen ums Gebüsch. Türkise Geckos glänzen mit dem Meer um die Wette. Das Essen ist hervorragend, die Drinks an der Beachbar kühl.
 
Um letzteres zu ändern bin ich nach Rhodos gekommen. Die ersten zwei Tage ist starker Wind. Um eine gute Homepage für eine Kitesurf-Schule zu bauen, muss man natürlich auch den Spot kennen. Es gibt schlimmere Arten und Orte, sein Geld zu verdienen. Ich freunde mich mehr als acht Stunden bei satten 20 Knoten Wind mit dem türkisblauen Wasser an. Die Wellen sind mäßig, der Wind konstant und die Eier der Meeresschildkröten am Strand mit kleinen Zelten geschützt.
 
Auf 200m Sandstrand sind gerade mal 30 Kiter draußen, und das in der Hochsaison. Ich mache einen Upwinder über 5 km in das nächste Dorf Richtung Süden, und dann einen Downwinder in Switch. Der Strand ist leer. Im Sonnenuntergang versemmel ich wie üblich alle Landungen. Mel und Astrid werden mit einem Anfänger-Kitekurs angefixt, dann macht der Wind leider ein paar Tage Pause.
 
Wir fahren in die Altstadt von Rhodos. Am Busfenster zieht ein Kreuz vorrüber. Auf der Dachterrasse der Pension Minos gibt's das teuerste Radler der Stadt – und den geilsten Ausblick. Zum Shoppen haben wir leider kaum Zeit, der Termindruck für die Homepage ist recht hoch und sechs Tage einfach wenig Zeit. Auf den letzten Drücker wird Sotos Homepage fertig: www.rhodeskitesurf.com. Viel Glück damit!
 
Am zweiten Tag Flaute meinen meine Muskeln, ihren Dienst versagen zu dürfen. Der deftigste Hexenschuss seit etlichen Jahren streckt mich vollkommen nieder. Zum Glück lernen wir noch am gleichen Abend einen Ostheopathen kennen. Der renkt mich auf dem Esstisch wieder halb ein, das Treiben im Meer besorgt am letzten Tag den Rest. Rhodos war gut, zum zweiten mal. Bis bald!


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1 Kommentar zu “ Rhodos zum Zweiten ”

Hi Frank,
wie gehts dir denn? Hast du aktuelle Infos, ob Soto jetzt nächstes Jahr noch die Station macht? Auf meine letzte Mail hat er sich nicht gemeldet.

Gruss und melde dich doch mal via Email. Falls du dich nicht mehr erinnerst – Stichwort Cabarete

Holger

Kommentar von Holger am 1.11.2010

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