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Kitesurfing Pipa: Praia do Amor

Am zweiten Tag in Pipa bläst der Wind endlich mal nicht wie hier so häufig nicht in der Nacht, sondern auch tagsüber mit gemütlichen 17 Knoten. Der nach Osten blickende Praio de Amor liegt nur 15 Minuten vom Sugar Cane Hostel entfernt. Oben auf seinen Klippen stehend sehe ich endlich den ersten anderen Kiter. Bisher hatte ich noch keinen getroffen.

Bei Flut ist der Praio de Amor im weniger dicht besidelten Südteil gerade mal 7m breit. Auch bei Ebbe dürften kaum mehr als 12m rauskommen. Direkt dahinter liegen steil ansteigende und teils mit Gestrüpp bewachsene Klippen. Dank den durch sie verursachten Luvwirbel lege ich erst einmal zwei astreine Fehlstarts hin, was später auch noch einigen anderen Kitern passiert.

Keiner spricht Englisch, manche Brasilianer etwas Spanisch. Der einzig sichere Starthelfer ist der Rescue Guard. Er startet meinen Kite sauber und schon im Shorebreak stehend in die andere Richtung zum sideon stehenden Wind. Ich fahre schnel aus der Wirbelzone vor den Klippen raus. Mit mir spielen jetzt noch drei andere Kiter in den recht grossen Wellen. Ich bin der einzige ohne Waveboard. Durchaus angemessen, denn am Praia do Amor kommen die Wellen ungebremst über den gesamten Atlantik. Am Strand brechen sie mit nur einem guten Meter, aber weiter draussen ist die Dünung gut mannshoch.

Am nördlichen Ende sind viele Badende, danach einige Surfer, und bis zu den Felsen am Südende sind für vier Kiter auch nur 100m Platz. EIn idealer Spot schaut eindeutig anders aus. Aber der Wind bläst. Die Wellen wogen. Was will ich mehr? Kitespot Nr. 1. Check.



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