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Kitesurfen auf Boa Vista

Am vorletzten Tag kommt der Wind wieder. Ich brauch keinen Offshore Wind mehr. Mittags krieg ich eine Fahrt zum RIU Karamboa Hotel im Süden der Bucht von Sal Rei spendiert. Der Wind steht hier nur ca. 30 Grad Side-Offshore an. Ich baue auf und schaue mich um.
 
Wieder so ein Schlumpfhausen. All inclusive Terrouristen, rotzedichte Banderlträger und zum Beachvolleyball am besten einen Caipi. Sonnenknaller, oben ohne, scheiss auf alles und vor allem das Land und seine Kultur. Ab an die Bar. Ein Wasser bitte, hier ist das Geld. Aber Drinks gibts überall nur mit Banderl, sonst nix.
 
Egal. Ich baue auf und geh raus. Der Shorebreak ist mit 1,5m heute recht mild, meinen Stammgäste. Kein Problem, raus, hüpfen und an Tag neun endlich Kiten bis zum umfallen. Nach zwei Stunden geh ich wegen Flaute nochmal kurz raus. Den Relaunch erledigt ein Kanadier.
 
Ich ruf ihm auf englisch zu "Geh vom Surfschuppen weg!" Aber er schnallt's nicht. Ohne dass ich das OK Zeichen geb lässt er den Kite zu weit in der Powerzone hoch. Er kratz am Dach des Surfschuppens entlang, und oben gibt er ein ekliges Pffffff Geräusch von sich. Nochmal landen. Zum Glück keine Tube, nur ein OnePump Verschluss. Nochmal ne Stunde raus, bis der Wind schwächer wird. 6km zurück am Strand nach Sal Rei. What a perfect Day…
 
Tags darauf verabschiedet mich Boa Vista mit perfekten 22 Knoten. Wie immer stark schwankend, aber für einen guten Ritt und saubere Sprünge reicht es allemal. Auf dem Heimweg hab ich vielen guten Leuten servus zu sagen. Kitesurfen auf Boa Vista war definitiv nicht ganz billig aber auch auf jeden Fall den Flug wert.


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