Brisbane: Homestead Backpackers

0902
2008
Sa
19:40
Tag
246
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English readers: scroll down! Wir fahren früh los nach Brisbane. Alle Hostels im Zentrum sind schweineteuer, überbucht und bieten kein Internet. zwei km außerhalb des Zentrums werde ich fündig: Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Kein direktes Internet, aber eine Bar mit WiFi für Bierkauf. Ich checke ein, Koche noch ein letztes Mahl für Verena und den Lord.

Dann bringen ich die beiden zum Flughafen. Auf dem Weg merke ich, dass Brisbane eine echte Großstadt ist: für die 15km brauche ich hin und zurück fast zwei Stunden. Danach geht’s ab in die Bar. Es ist grässlich, aber ich muss wirklich ein Bier bestellen, damit ich online gehen darf. Das nervt wenig, der Preis von 4€ für ein kleines Bier deutlich mehr.

Am Abend sitz ich mal wieder mit ein paar Deutschen um einen Karton Wein. Gegen Mitternacht gehe ich ins Bett und erlebe die geilste Nacht seit fast neun Monaten reisen.

Nun, ich bin Webdesigner und guter SEO. Gemein wäre, dem Hostel den Betrieb durch eine englische Seite auf Platz eins in Google zu versauen. Ich will mir ein guter Gott sein, also bombe ich diese Seite nur auf Deutsch nach vorne :-)

Die Nacht im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel beginnt damit, dass ziemlich viele Leute sehr besoffen rumhängen. Die Nachbarn des Brisbanes Homestead Backpackers Hostel liefern sich einen alkoholisierten Streit nach dem anderen, wir sollen eiskalt um elf Uhr ins Bett, weil wir uns leise unterhalten. Um Mitternacht bin ich soweit.

Ich gehe in mein Zimmer im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel: ein Schlachtfeld, vernichtet von vier Vollchaoten. Es stinkt im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel schlimmer als in einer Neuseeländischen Wanderhütte am Ende einer 5-Tages-Tour. Junge Säufer. Zu dumm zum Waschen, aber wenigstens ertrinken kriegen sie noch hin.

Ich lege meinen Laptop unter das Stockbett im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Der Junkie, der mir schon vorhin nicht geheuer war, steht auf einmal senkrecht im unteren Bett im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel und greift nach meinem Arm. Was ich unter dem Bett verloren hätte, kreischt der Freak vollkommen hysterisch. Dass einige andere im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel schon schlafen stört ihn überhaupt nicht.

Ich versuche ihn ruhig runter zubringen…ayay..will nur meinen Laptop unters Bett legen. Dann geht er richtig ab. Er kreischt rum, ich denk gleich schlägt er mich. Dann entschuldigt er sich, will meinen Namen wissen. Ich bin angepisst, rede nicht mit ihm, hab ihm den Namen erst vor 30 Minuten auf der Veranda des Brisbanes Homestead Backpackers Hostel gesagt. Dann dreht noch mehr auf.

Ich bekomme den Rest nicht mehr mit. Er faselte irgendwas von Sachen klauen, deswegen sperr ich alles ins Auto. Das erste Mal in 9 Monaten reisen, danke! Ich gehe duschen im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Danach ist er halbwegs still. Sein MP3-Player ist so laut, dass ich jeden Song erkenne.

Um fünf kommen sturzbesoffene Briten ins Brisbanes Homestead Backpackers Hostel zurück. Knallen durch die Tür. Fallen hin. Eine kurze Diskussion mit einer anderen besoffenen, in welchem Bett denn jetzt gevögelt werden sollte im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Zum Glück ist ihr schon bald so schlecht, dass beide auf die Veranda gehen müssen.

Den Junkie nervt’s noch mehr als mich. Mitten in der Nacht liefert er sich im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel einen lauten verbalen Schlagabtausch. Nach 30 Minuten Ruhe klingelt das Handy des Briten. Fünf Minuten Pause. Nochmal. Fünf Minuten Pause. Der Junkie explodiert. Schmeisst das Handy aus dem Zimmer des Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Das war seine einzige gute Tat diesen Tag. Danach piepst der Feueralarm gemütlich weiter im fünf-Minuten-Takt im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Aber dazu zu schlafen ist jetzt einfach.

Resumee: Nie wieder ins Brisbanes Homestead Backpackers Hostel! Ist nicht das Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Wobei, vielleicht ziehen die nahen Kneipen so viele Vollidioten ins Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Der Pool ist leer und versifft, in der Küche gibt’s ein einziges Messer.

Am nächsten Morgen ziehe ich in ein anderes Zimmer. Bereite meine nächsten Tage online vor und gehe in die Stadt. Das Zentrum ist gerade mal 2km weg. Brisbane ist sehr schön, erinnert an Sydney oder New York. 1,5 Mio Einwohner, bunt gemischt. Viele alte Gebäude direkt neben neuen Wolkenkratzern. Schöne Mischung.

Ich gehe in die alte Town Hall, auf dessen Turm, ziehe durch die Queens Mall. Schaue mir zwei Gallerien an. Das QUT hat sehr interessante Sachen, teils bin sogar ich etwas verstört. Danach noch der Botanische Garten in einer Beuge des Brisbane River. In immernoch über 30 Grad schwüler Luft wieder heim. Eine Nacht überlebe ich noch im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel :-)

For the english readers:

I decided to do a translation of what i experienced at Brisbanes Homestead Backpackers Hostel as the second night was almost as beautiful as the first one. Brisbanes Homestead Backpackers Hostel is not too bad. Okay, they could allow people to calmly talk past 10pm on the veranda. The kitchen could be equipped with more than one knife. The pool could have some water in. You might even consider it to be enerving having to put all your stuff on the bed during day – or beeing thrown out.

That’s all not so bad at Brisbanes Homestead Backpackers Hostel – would be no problem to coap with. My problem: neighbours and guests. The guests at Brisbanes Homestead Backpackers Hostel were almost all heavy alcoholics. No respect for the sleeping, aggressive, unfriendly. Two days of nonstop drinking. The rooms smell like cigarettes, beer and vomit. And more stinky sweat than in a New Zealand DOC hut after the 5th day of trekking.

The first night: to bed rounf midnight. The junkie in the lower dorm completely freaked out as i just put my laptop underneath the bed. Grabbed my arm, shouted in a dorm full of sleepers. Calm down, my word. But he didn’t. After some minutes he realized he was behaving like a freak. Excused. Asked for my name. I didn’t want to tell him again (did it already 30 minutes before). That’s when it got really bad, he almost hit me. A night at Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Great.

Second night. The neighbours have some argument, something with beer. Loud but funny. In my next dorm: one drunk Brit who always texted to the girl under my bed. Surely with confirmation tunes on any key. She didn’t want to turn herr cell phone off, as it was her alarm the next morning. Me, begging for quiet. Answer: if yoo want to sleep, don’t go to a hostel.

I think different: I love hostels. And i hate Brisbanes Homestead Backpackers Hostel. Dont make the same mistake! Stay away from Brisbanes Homestead Backpackers Hostel!

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2 Kommentare

  • Melly schreibt am Sonntag, 10.2.2008 um 4:47 Uhr:

    Hi Frank,
    ich habe gehört im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel wohnt gerade ein geiler SEO-Freak der das Brisbanes Homestead Backpackers Hostel echt grottig findet. Ich meine, Du solltest Deinen Beitrag über Brisbanes Homestead Backpackers Hostel als MP3-File zum Download anbieten, inklusive Lyrics als Word-Datei zum Download kostenlos zur MP3-Datei. Das Brisbanes Homestead Backpackers Hostel wird Dir echt dankbar für Deine Leistung sein, nur solltest Du kein deutsches Wörterbuch im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel liegen lassen, auch nicht den kostenlosen MP3-Player.
    *sfg*
    Melly

  • Tom schreibt am Donnerstag, 21.2.2008 um 23:10 Uhr:

    Servus Frank,
    mir ist eines klar geworden: Niemals ins Brisbanes Homestead Backpackers Hostel! Viele meiner Bekannten wollten sich dort ursprünglich einmieten. Aber die haben alle eine feine Nase und hochsensible Ohren. Wenn es im Brisbanes Homestead Backpackers Hostel so fürchterlich stinkt und nachts laut ist, klappen die dort bestimmt alle ab. Ich muss ihnen deswegen vom Brisbanes Homestead Backpackers Hostel unbedingt abraten, da ich noch länger Freunde haben will. Danke für deinen Hinweis! Gruß Tom

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