Fr
10:15
Tag
3542

Hermanus & Good Bye

Unser letzter Stop ist Hermanus, eineinhalb Stunden östlich von Kapstadt. Das für Whale-Watching berühmte Hermanus strotzt nur so vor guten Restaurants. Wir genießen ein letztes mal die für Veganer eingeschränkte aber fast immer exzellente und abwechslungsreiche Südafrikanische Küche. Unser Hostel Hermanus Backpackers ist das reinste Luxus-Boutique-Hotel mit Pool, Garten, Olivenbäumen und riesiger Küche / Lounge – zu Hostelpreisen.

Am zweiten Tag in Hermanus ist noch ein letztes Mal guter Wind angesagt. Der Spot auf der Lagune hinter dem recht gut Hai-besuchtem Grotto Beach funktioniert leider nur bei den recht selten vorkommenden Windrichungen Ost (bockig, über Land kommend) oder West bis Südwest (clean). Bei Hauptwindrichtung Südost geht nichts. [weiterlesen]

Di
23:12
Tag
3539

Return to Witsand

Auf der Rückreise nach Kapsztadt machen wir nochmals Stop in Witsand. Einen Tag ist der Wind offline. Eine als Bayern verkleidete deutsche Band spielt Schunkel-Hits der letzten 100 Jahre in der Breede River Lodge. Daheim wäre es grausam, hier und mit vielen Locals, die uns ständig was anderes alkoholisches zum probieren spendieren wollen mehr als lustig.

Am zweiten Tag kommt nochmal ganz wunderbar konstanter Wind mit gut 20 Knoten über den Freestylespot in der Flussmündung. Mein Rücken macht wieder mit. Die Hangtime ist gut und das Panorama vor den Sanddünen gigantisch. Mit bis zu zehn Kitern ist der Spot schon recht voll, aber alle nehmen Rücksicht – und fahren sehr gut. Ausserdem reduziert die Anzahl deine Chancen auf den Hauptgewinn im Hairoulette. [weiterlesen]

So
21:03
Tag
3537

Knysna

Wir cruisen nochmal knapp 500 km nach Knysna in den Osten. Unsere erste Tour entlang der Garden Route endete in Mosselbay. Wir dachten da würde sich nicht mehr viel ändern. Vollkommen falsch gelegen! Die noch vor drei Wochen braun verbrannte Steppe östlich Kapstadts ist nach ein paar Regenfällen jetzt wieder grün. Spätestens ab George meint man in einem komplett anderen Land anzukommen.

Alle paar Kilometer münden über große schilfbewachsene Buchten Flüsse in den indischen Ozean. Flamingos, Störche, Reiher und Kraniche stolzieren dazwischen. Die an der steilen und bis zu 1600 m hohen Küstenkordillere 15 km landeinwärts klebenden Wolken bringen regelmäßíg ergiebigen Regen. Die Wälder von dort bis zur Küste sind so grün wie Neuseeländischer Regenwald. Es wachsen Farne und sogar der neuseeländische Weihnachtsbaum mit seinen roten Blüten. [weiterlesen]

Mi
23:31
Tag
3533

Kap der guten Hoffnung & Muizenberg

Wir checken von Blouberg aus den kleinen Sandvlei See hinter Muizenberg. Laut Anwohnern darf man dort kiten, obwohl ein Teil des Sees Vogelschutzgebiet ist. Zum Aufbauen gibt es einen Park mit Gras, Einstieg geht am besten im seeseitigen Luv über einen kleinen Sandstrand. Im Lee ist der Ausstieg steil und steinig. Der Wind ist noch offline. Wir fahren weiter.

Am bunten Strand von Muizenberg toben sich dutzende Surfer in den Wellen aus. Der Boyes Drive von Muizenberg nach Fishhoek bietet Panorama ohne Ende. Da Südafrika an manchen Orten etwas zu tief in die Tasche greift, entscheiden wir uns am Eingang zum Nationalpark Kap der guten Hoffnung für die Methode „Blinder Passagier unter massig Kite-Gepäck“. Das spart elf Euro für einen schönen aber auch recht leblosen Park. [weiterlesen]

Di
18:33
Tag
3532

Langebaan zum zweiten

Durch die Rush Hour von Kapstadt hole ich unseren neuen Mietwagen am mit dem Bus gut eineinhalb Stunden entfernten Flughafen ab. Wir siedeln über ins nahe Saltycrax Hostel. Die Besitzerin hat in den letzten Jahren ein Programm für Freiwilligenhelfer in den Townships aufgebaut. Derzeit sind in Hostel und nahen Häusern satte 70 Freiwillige untergebracht.

Unser Zimmer ist zum Glück überbucht. Das gibt uns die Möglichkeit, unsere Zeit in Blouberg deutlich zu verkürzen. Die Wellen sind mir zu herb, das Wasser mit ca. 13 Grad wirklich kalt und mehr als 25 Knoten Wind brauche ich auch nicht. Blouberg ist ein weisses Luxusghetto ohne Charme. Die Volunteers träumen vom Weltfrieden, die Kiter von den Wellen und der Rest von Sicherheit. [weiterlesen]

So
22:01
Tag
3530

Blouberg & King Of The Air

Jeder Kiter weiss, daß der größte Big-Air Wettbewerb der Kiter-Welt in Kapstadt stattfindet. Was wir nicht wussten war, daß er gerade mal zwei Kilometer entfernt von unserer neuen Unterkunft am Blouberg Kite Beach stattfindet – und zwar genau an dem Tag, an dem wir umziehen.

Die Wellen am Blouberg-Strand sind an unserem Ankunftstag mit gut einem Meter noch recht gemütlich. Der Wind knattert mit gut 20 bis 25 Knoten sideon an den breiten weissen Strand mit Traumpanorama auf den Tafelberg und Kapstadt. Wir zählen über 200 Kiter auf dem Wasser. Der Strand ist zehn Kilometer lang – aber bei den Bedingungen sind mir schon die 15 Kiter auf „meinen“ 200 Metern zuviel. Nach einer knappen Stunde Angsthasen-Kiten am Neuner hab ich genug. [weiterlesen]

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